Was macht die Doktorarbeit mit meiner Beziehung?

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Vor einigen Monaten haben wir auf unserem Instagram-Account gefragt, welche Fragen euch umtreiben und zu welchen Themen ihr euch Artikel wünscht. Ein Thema war dabei der Dauerbrenner “Doktorarbeit und Partnerschaft”!

Landläufig wird oft behauptet, eine Dissertation nimmt so viel Raum im Leben ein, dass für eine Beziehung kein Platz mehr bleibt: ab jetzt heißt es Tage im Labor statt Picknicks im Park, ein runtergewürgtes Brötchen vor dem Laptop statt gemütliches Frühstück im Bett, und am Valentinstag ein Vortrag in der Mehrzweckhalle der Uni Bielefeld statt ein romantisches Date. Kein Wunder, dass viele Menschen um ihre Partnerschaft sorgen, wenn sie mit der Promotion beginnen!

An dieser Stellung wollen wir aber direkt Entwarnung geben – mit der Einreichung de Exposés besiegelt man nicht direkt das Ende der Beziehung! Natürlich bringt eine Promotion so einige Fallstricke mit sich, die die Partnerschaft belasten können: Zeitdruck, Stress, Selbstzweifel und ein nie schrumpfender Berg an Arbeit, der einen vorwurfsvoll während der Date Night vom Schreibtisch aus anstarrt. Gleichzeitig kann der Partner oder die Partnerin in dieser herausfordernenden Zeit natürlich auch eine große Stütze sein!

Um euch einen Einblick zu geben, was die Diss mit der Beziehnug machen kann, teilen wir heute unsere Erfahrungen mit euch – vielleicht findet ihr euch in manchen Schilderungen wieder und könnt ein paar Tipps oder Erkenntnisse für eure Partnerschaft mitnehmen!

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Meine Home Office Routine

Das sieht ergonomisch nicht so günstig aus.

April 2021, wir befinden uns im zweiten Corona-Jahr. Ich bin in einer denkbar privilegierten Position: ich habe eine schöne Wohnung mit Terrasse, ich lebe sehr gerne mit meinem Mann zusammen, ich habe einen sicheren Job, der mir großen Spaß macht und ich kann meiner Arbeit ohne Schwierigkeiten im Home Office nachkommen. Natürlich weiß ich wie gut es mir damit geht aber trotzdem fällt mir die Dankbarkeit immer häufiger schwer. Der Teil-Lockdown und die Kontaktbeschränkungen zermürben einen, ich möchte mit Freundinnen (Plural!) in eine Bar gehen, in den Urlaub fahren, wenigstens in diesem Jahr unsere Hochzeit groß feiern können und ohne Sorge meine Eltern besuchen können.

Ich lebe in diesem fremdbestimmten Alltag in dem sich stündlich ändert was erlaubt und was vernünftig und was verantwortungsbewusst ist. Und alles was mir einfällt ist noch einen Artikel übers Home Office zuschreiben. Ich hoffe es ist vielleicht für die eine oder den anderen doch eine Hilfe. Immerhin verbringen wir mit 40 Stunden 24 % unserer Wochenzeit im Home Office, spazieren gehe ich höchstens 5 % meiner Woche (8 Stunden).

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