Lieblinge, 3

Es gibt mal wieder eine Ausgabe von Lieblinge. Falls ihr gerade an den Wintertagen auf der Suche nach neuen Büchern, Serien, Filmen oder Blogs seid – vielleicht findet ihr hier was.

Photo by rawpixel on Unsplash.

Zunächst einmal das Wichtigste: Der Starttermin für die letzte  Game of Thrones Staffel steht, es ist der 14. April 2019. Es wird sechs Folgen geben und der Trailer suggeriert Drama und Dunkelheit. Ich bin jedenfalls hin und her gerissen zwischen großer Vorfreude und dem Stress, jetzt aber bald nochmal die alten Staffeln zu schauen oder wenigsten ein paar Zusammenfassungen zu lesen.

Falls ihr euch weniger für Drachen und brutale Machtkämpfe und vielleicht mehr für Sekt und Wissenschaft interessiert, probiert es hier mit. Ihr lernt woher der Name Dom Perignon stammt, wie groß Sektblässchen für die perfekte Aromaabgabe sein sollten und warum man auf der ISS auf keinen Fall kohlensäurehaltige Getränke trinken sollte.

Den Blog Advice I needed Yesterday habe ich schon beim letzten Mal empfohlen. Novas aktuellen Artikel finde ich richtig gut: Am I even an Adult? Auch als Doktorand wird man ja gerne mal gefragt ob das denn ein richtiger Job ist, warum man immer noch in einer WG wohnt oder ob es nicht an der Zeit wäre ein Haus zu kaufen. Da fragt man sich irgendwann natürlich auch selbst, ob man denn das mit dem Erwachsensein so richtig macht. Die Antwort ist übrigens JA!

Bücher

Still Alice von Lisa Genova

Alice, Harvardprofessorin, verheiratet, drei Kinder, ist gerade 50 als bei ihr die früh einsetzende Form der Alzheimer-Krankheit diagnostiziert wird. Das Buch schildert ihr Leben mit der Krankheit aus ihrer Sicht. Man erlebt also aus ihrer Perspektive wie sie sich verläuft, in ihre Vorlesung geht und vergisst, dass sie die Professorin ist und wie sich Szenen zu wiederholen beginnen.

Die Geschichte ist natürlich schrecklich, denn eine Heilung für die Alzheimer-Krankheit gibt es nicht. Ich habe also einige Tränen vergossen beim Lesen. Trotzdem ist das Buch nicht depressiv. Alice findet in jedem Stadium ihrer Krankheit auch Grund zum fröhlich sein, sei es durch ihre Familie oder eine Eiswaffel.

Das Buch ist von 2009 und wurde auch schon verfilmt. Ich habe die deutsche Übersetzung gelesen und fand die auch ziemlich gut.

 

Serien

This is us – Amazon Prime

This is us ist eine emotionale, lustige, spannende und herzerwärmende Familiengeschichte. Erzählt wird zum einen aus dem Leben der Drillinge Kate, Kevin und Randall und zum anderen aus dem ihrer Eltern, Jack und Rebecca. Besonders die Rückblenden in die 80er in denen Jack und Rebecca versuchen ihr Leben trotz Drillinge irgendwie in den Griff zu bekommen machen Spaß.

The bold type – Amazon Prime

Nach einem langen Labortag habe ich diese Serie angefangen, weil das Cover und der Trailer anspruchslose Unterhaltung mit Glitzer und Glamour versprachen. Ich wurde aber angenehm überrascht. Jane, Kat und Sutton sind drei junge Frauen, die beim Modemagazin Scarlet in New York arbeiten. Schön dabei ist, dass die drei wirklich sympathisch sind und es kaum Drama zwischen den Charakteren gibt. Stattdessen behandelt The bold type Themen wie Integration und Feminismus auf spannende und auch lustige Weise.

Bad Banks – Netflix

Diese sehr gelobte ZDF Serie, gibt es jetzt auch bei Netflix. Falls ihr euch als arme Doktoranden wenigsten moralisch überlegen fühlen wollt, ist sie perfekt. Besonders einprägsam ist eine Szene in der vier aufstrebende Investmentbanker jubelnd vorm Fernseher sitzen, da in Kalifornien ein Erdbeben die 5 auf der Richterskala überschreitet und daher gut für ihr Produkt ist. Außerdem ist die Serie richtig spannend und am Ende sind die Charaktere irgendwie doch sympathisch.

Filme

Suffragette – Netflix

Ich habe Suffragette 2015 im Kino gesehen, jetzt gibt es den Film bei Netflix. Ich muss zugeben, dass ich mich nicht mehr an alle Details der Handlung erinnere. Aber der Kampf der Frauen für das Wahlrecht und die Ungerechtigkeiten und Strafen, die sie auf dem Weg dahin auf sich nehmen mussten, haben mich sehr beeindruckt. Der Film ist durchaus hart, vor allem eine Szene im Gefängnis, in der die Gefangenen in einem Hungerstreik zwangsernährt werden, war schwer anzusehen.

 

Blogs

OhhhMhhh

Stefanie Luxat (39) kommt aus Ostfriesland (yay!) und lebt jetzt in Hamburg. OhhhMhhh ist ein Lifestyle Blogmagazin auf dem nicht nur Stefanie, sondern auch andere Autorinnen zu Wort kommen. Es gibt gute Ideen zu Mode, Wohnen und Leben und gute Laune. Hier zum Beispiel ihr Neujahrspost.

Amazed Mag

Auch Amazed ist einer Blogmagazin. Dieses ist aus München und die Autorinnen sind eher Ende zwanzig als Ende dreißig. Auf Amazed geht es neben Mode und Interior auch oft um nachhaltiges Leben und Feminismus.

Ich wünsche euch eine schöne Restwoche und ein schönes Wochenende!

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