Nervennahrung: Rhabarbermuffins

Nach langer Zeit gibt es heute von uns mal wieder Nahrung für eure müden Nerven!

Passend zur Jahreszeit stehen heute Rhabarbermuffins auf dem Programm. Sie lassen sich wunderbar einfrieren – mein Auswahlkriterium Nummer 1 für portable Snacks fürs Büro/die Bibliothek.

Diese Rhabarbermuffins fallen wieder in die Kategorie „semi-gesund“.

Aber ganz ehrlich, manchmal braucht es auch einfach ein Aufputschmittel für den Blutzuckerhaushalt, um uns durch das Nachmittagstief zu retten! Und im Gegensatz zum Kit-Kat aus dem Automaten in der Uni-Bibliothek halten sie auch wesentlich länger vor.

Ich habe meine Gedanken darüber, ob ich diese Muffins als gesund oder nicht verkaufen soll, folgendermaßen zusammengefasst:

Rhabarber: Gemüse! Gesund! Top! Vitamin C fürs Immunsystem, Kalium hilft, die Nährstoffe in die Zellen zu transportieren und – wunderbar für uns – Eisen, das für den Sauerstofftransport in unserem Körper sorgt.

Zucker: Tja, den braucht der Rhabarber halt… sonst ist er ungenießbar sauer! Aber laut WHO dürfen wir ja bis zu 6 Teelöffel (50g) am Tag essen. Und hier ist auch wirklich nicht übertrieben viel Zucker drin. Ich habe es sogar ausgerechnet: Pro Muffin sind es maximal 18 Gramm (bei sehr großen Muffins mit viel Streusel oben drauf… meine hatten vermutlich eher weniger). Da gehen also locker zwei von weg – und ein Teelöffel Zucker für den Kaffee ist auch noch drin!

Vollkornmehl: Zumal Zucker in Kombination mit Vollkornmehl für den Blutzuckerspiegel viel besser ist als in weißem Mehl, weil es den Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigen lässt!

Ich habe Dinkelvollkornmehl verwendet – da stecken auch viele gute Dinge drin: B-Vitamine, Vitamin A, C, und E. Und auch hier wieder Kalium, Eisen und Natrium und (wie auch im Rhabarber) Magnesium.

Aber eigentlich soll es ja vor allem eins sein: Lecker! Und das sind diese Muffins, finde ich.

Hier also das Rezept – aus einem meiner Lieblingskochbücher, Simply in Season. Die Mengen habe ich an deutsche Angaben angepasst.

Rhabarbermuffins

Für den Teig*:

  •  300 g (Dinkel-) Vollkornmehl
  • 1 Teelöffel Natron
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • ½ Teelöffel Salz
  • 250g Buttermilch oder Joghurt (wer keine Buttermilch hat, hier eine Anleitung, Ersatz herzustellen)
  • 150g brauner Zucker
  • 125ml geschmolzene Butter oder Sonnenblumenöl
  • 1 Ei
  • Packung Vanillezucker
  • 400g Rhabarber, gewürfelt

Für die Streusel**:

  • 60g Zucker
  • 15g geschmolzene Butter
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 Teelöffel Mehl

Zunächst Mehl, Natron, Backpulver und Salz miteinander kombinieren.

Dann in einer Rührschüssel Buttermilch, braunen Zucker, Butter, Ei und Vanillezucker gut verrühren.

Die trockenen Zutaten hinzufügen und alles mischen, bis sich der Teig gerade so vermengt hat.

Dann den Rhabarber unterheben und den Teig in die Muffinförmchen verteilen.

Zuletzt die Zutaten für die Streusel in einer kleinen Schüssel vermischen und über die Muffins streuen.

Das Ganze bei 190 Grad zwanzig Minuten backen.

Guten Appetit!

* Ergibt circa 12 Muffins, bei mir etwas mehr. Ich habe alles in allem eine halbe Stunde zuzüglich Backzeit gebraucht für die Muffins.

**Ich habe nur die Hälfte verwendet (bzw. das Rezept für den Teig verdoppelt, aber das einfache Rezept Streusel gemacht, und fand es völlig ausreichend.)

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