Nervennahrung: Zimtschnecken mit Datteln und Mandeln

Wie vielleicht schon einmal in dem ein oder anderen Post angeklungen ist, bin ich ein großer Fan von effizientem Arbeiten. Das gilt für mich auch beim Kochen und Backen! Für die Zeit, die ich darein investiere, mein Essen zuzubereiten, möchte ich entlohnt werden – in puncto Geschmack natürlich, aber das Essen soll auch vorhalten! Ich habe keine Lust, mich eine Stunde in die Küche zu stellen, eine halbe Stunde zu essen und eine Stunde später wieder Hunger zu haben. Wenn ich kleine Zwischenmahlzeiten zum Einfrieren backe, gilt das gleiche: Die Snacks sollen mir mindestens zwei Stunden erkaufen, um die Zeit bis zum Abendessen zu überbrücken (ich gehöre nicht zu den Leuten, die ihren Hunger ignorieren und einfach weiter arbeiten können… )

Das nur als Erklärung, warum es von mir kein normales Rezept für Zimtschnecken gibt. Die mache ich auch gerne (ein super leckeres und original schwedisches Rezept findet ihr hier). Aber für die oben beschriebenen Zwecke greife ich auf Zutaten zurück, die meinen Magen füllen, meinem Gehirn gut tun und die meinen Blutzuckerspiegel nicht ins Unermessliche steigen und wenig später meine Konzentration demzufolge ins Bodenlose sinken lassen: Vollkornmehl, Datteln und Mandeln.

Das Rezept kommt von My New Roots, einem meiner Lieblingsblogs für natürliches, pflanzenbasiertes, zuckerarmes Essen. Ich habe einige Änderungen vorgenommen, das Originalrezept findet ihr hier.

Ihr müsst zwar etwas Zeit einkalkulieren, da erst der Teig und dann die Schnecken gehen müssen – aber es lohnt sich und ihr seid ja Meister im Multitasking! Das Resultat ist nicht nur super lecker, die Zimtschnecken machen auch echt satt.

Zimtschnecken mit Datteln und Mandeln

Zeitaufwand: Insgesamt ca. 2 Stunden. Davon 1,5 Stunden Gehzeit.

Ergibt 10-12 Zimtschnecken.

Für den Teig:

400 g Dinkelvollkornmehl oder Weizenvollkornmehl (oder mehr, falls der Teig zu klebrig ist)

1 Paket Trockenhefe

2  gehäufte Esslöffel Kokoszucker (oder brauner Zucker)

1 Teelöffel Salz

190g ungezuckertes Apfelmus

3 Esslöffel Kokosöl (oder Butter)

Für die Füllung:

225 g Datteln

250 ml Wasser

2 gehäufte Esslöffel Zimt

1 Prise Kardamom (wem das schmeckt)

1 Prise Salz

100 g gehackte Mandeln (oder Pecans im Original)

+ Joghurt und Ahornsirup zum Bestreichen

Mehl, Hefe, Kokoszucker und Salz in einer großen Schüssel vermischen.

In der Mikrowelle oder in einem Topf Apfelmus und Kokosöl auf niedriger Stufe kurz erwärmen, sodass das Kokosöl/die Butter schmilzt. Die Mischung sollte lauwarm sein, um die Hefepilze nicht zu töten. Mit der Mehlmischung vermengen. Eventuell noch mehr Mehl hinzufügen, je nachdem, ob der Teig noch klebrig ist (da er gleich ausgerollt wird, sollte er sich gut von den Händen lösen lassen.) Den Teig zirka fünf Minuten lang kneten, dann mit Kokosöl oder geschmolzener Butter bestreichen (damit sich beim Gehen keine Kruste bildet), mit Frischhaltefolie oder einem Handtuch abdecken und an einem warmen Ort ungefähr eine Stunde gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.

Währenddessen bereitest du die Füllung zu: Die Datteln kleinhacken und mit dem Wasser zusammen in einer kleinen Pfanne erwärmen. Zunächst mit wenig Wasser anfangen (bis die Datteln bedeckt sind), je mehr Wasser verdampft, desto mehr hinzufügen. Das dauert eine Weile – währenddessen kannst du die Küche verlassen und etwas anderes tun, solange du regelmäßig schaust, dass die Datteln nicht anbrennen und etwas Wasser nachgießt. Das Resultat sollte eine nur noch leicht klumpige braune Masse sein. Jetzt den Zimt und den Kardamom hinzufügen – wenn du es gerne besonders zimtig hast, nimm gerne auch noch mehr Zimt, da die Datteln relativ viel Eigengeschmack mitbringen.

Die Mandeln oder Pecans kleinhacken.

Wenn der Teig fertig gegangen ist, den Teig ausrollen und mit der Dattelmasse bestreichen und mit den gehackten Mandeln bestreuen.

Nun den Teig längs aufrollen, sodass sich eine lange Teigrolle ergibt und mit einem scharfen Messer zirka 3 Zentimeter große Stücke abschneiden. Nun noch einmal eine halbe Stunde gehen lassen.

Die Zimtschnecken bei 190 Grad 30-35 Minuten backen.

Wer mag, kann sie auch glasieren: Dazu eine halbe Tasse Joghurt mit 1-2 Esslöffeln Ahornsirup vermischen. Die Zimtschnecken schmecken aber auch ohne Glasur sehr lecker!

Und weil hier momentan der Hochsommer ausgebrochen ist, gibt’s noch ein paar sommerliche Tipps von uns:

Pfirsicheis am Stil von Cookie and Kate

Wassermelonenlimonade von Smitten Kitchen

Strawberries & Cream Eis am Stil von Wednesday Chef/People’s Pops:

Viel Spaß beim Ausprobieren und gutes Durchhalten bei den Temperaturen!!

Leave a Reply

Your email address will not be published.