Brain Food: Gebrannte Mandeln mit Kreuzkümmel und Chili

Herzlich Willkommen in unserer Kategorie “Nervennahrung”! Einmal im Monat wollen wir hier Rezepte vorstellen, die – im engeren oder im weiteren Sinne – für starke Nerven und ein waches Gehirn sorgen. Zugegeben, wir konnten uns auch einfach nicht ganz von der Idee trennen, einen PhD- und Foodblog zu schreiben!

Heute geht es los mit einem Rezept für herzhafte gebrannte Mandeln! Sie sind in 15 Minuten zubereitet und eignen sich auch gut als kleines Weihnachtsgeschenk für Freunde und Verwandte oder zum Wichteln mit dem Lehrstuhl. Ich wollte ursprünglich meine auch verschenken, nur irgendwie sind die alle von selbst verschwunden…

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10 Tipps gegen den Dissertation-Blues

„Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden“. Es gab immer wieder Tage (und Wochen…) während meiner Promotion, da beschrieb dieses Zitat meine Stimmungslage ziemlich treffend. Und auch jetzt, wo die Doktorarbeit abgeschlossen ist, gibt es meinen Gemütszustand ziemlich akkurat wieder. Manchmal läuft es einfach nicht. Wenn ich mich so im Bekanntenkreis umschaue, stehe ich damit nicht alleine da. Praktisch jeder Doktorand und jede Doktorandin, den ich kenne, hat sich während der Promotion mit Gedanken des Selbstzweifels, der Einsamkeit, des „Das-wird-doch-alles-nichts,“ des „Warum-tue-ich-mir-das-eigentlich-an“ herumgeschlagen. Da scheint es auch keinen großen Unterschied zu machen, in welchem Fach man promoviert. Ich nenne das den „Dissertation-Blues“.

Manchmal will man einfach im Erdboden verschwinden…

Tatsächlich belegt eine Studie der Universität Gent, die im Mai 2017 im Journal „Research Policy“ veröffentlich wurde, dass die Hälfte der befragten Doktoranden berichteten, unter psychischen Störungen („psychological distress“) zu leiden. Jeder dritte Befragte ist möglicherweise von einer psychiatrischen Erkankung („common psychiatic disorder“) betroffen.“* Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen einer klinischen Depression und dem „Dissertation-Blues“, und wer fürchtet, an einer „echten“ Depression zu leiden, der sollte sich unbedingt Hilfe holen! Oft ist die psychologische Beratungsstelle der Universität ein guter erster Anlaufpunkt. Fast jede Universität bietet kostenlose Beratungsgespräche an und vermittelt niedergelassene Therapeutinnen/Therapeuten.

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Prokrastination – 7 vielleicht hilfreiche Gedanken dazu

Ich schreibe diesen Artikel, um nicht an meiner Doktorarbeit zu arbeiten. Ein Verhalten, das man auch Prokrastination nennt. Aber denkt nicht, dass ich immer mit sinnvollen Dingen prokrastiniere. Das meine Wohnung super aufgeräumt wäre oder mein Tiefkühlfach voll mit leckeren Backwaren. Natürlich bemühe ich auch mal Staubsauger oder Küchenwaage zur Ablenkung, aber viel häufiger lade ich meinen Instagramfeed neu, checke meine Lieblingsblogs, esse Süßigkeiten, schaue alte Gilmore Girls Folgen oder starre einfach aus dem Fenster oder auf den Computerbildschirm. All diese Dinge machen mir keinen Spaß, wenn ich eigentlich ein Paper lesen oder einen Artikel schreiben oder einen Vortrag vorbereiten oder ein Experiment planen oder mich auf ein Meeting vorbereiten sollte. Tatsächlich fühle ich mich beim prokrastinieren ziemlich mies und je länger ich mich vor der unliebsamen Aufgabe drücke, desto schlechter fühle ich mich. Desto schwerer wird es anzufangen, sich zu konzentrieren.

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