Welche 3 Fehler oder Umwege Du am Ende vielleicht vermeiden kannst

Das Ende der Arbeit an Deiner Promotion ist in Sicht? Du musst vielleicht „nur“ noch die letzten Seiten überarbeiten/Korrektur lesen (lassen)/Anhang und Formalia erledigen? Dann bereits an dieser Stelle herzlichen Glückwunsch – Du bist wirklich weit gekommen und die Abgabe Deiner Dissertationsschrift steht kurz bevor. Das ist richtig toll und Du kannst und solltest stolz auf Dich sein. Aber nun kommen die letzten Feinheiten und manchmal stecken genau in den Feinheiten auch ein paar richtig fiese Gemeinheiten. Daher möchte ich heute drei Fehler oder zumindest Umwege mit Dir teilen, die ich gegangen bin – und die Du dadurch vielleicht vermeiden kannst.

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Wir drosseln das Tempo

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Vielleicht ist es euch ja schon aufgefallen: In letzter Zeit schaffen wir es einfach nicht mehr, so regelmäßig hier zu schreiben, wie wir es gerne würden. Bei uns vier ist gerade privat wie beruflich viel los: Anstrengende Jobs, der Wiedereinstieg ins Berufsleben nach der Elternzeit, Kita- und Schulkinder in Quarantäne, während gleichzeitig die Diss dringend abgegeben werden muss und die Erwerbsarbeit auch nicht wartet… es ist viel. Und zu all dem haben wir auch viel zu sagen! Das kommt hoffentlich irgendwann noch.

Aber wir haben auch gemerkt, einen so regelmäßigen Publikationsrhytmus wie bislang können wir als Team nicht mehr stemmen. Ihr wisst ja, wie wichtig es uns ist, Prioritäten zu setzen, die Diss (und die Arbeit) nicht das ganze Leben bestimmen zu lassen und das zu tun, was wir können, um unsere psychische und physische Gesundheit zu bewahren. Wir werden weiter hier schreiben – immer dann, wenn es uns in den Fingern juckt. Und wir sind auch weiter immer auf der Suche nach Gastautorinnen und Gastautoren (wer Interesse hat: Gerne bei cafecumlaudeblog at gmail com melden)!

Wenn ihr mitkriegen wollt, was bei uns so los ist und keine neuen Posts verpassen wollt, folgt uns gerne auf Instagram und auf Twitter. Und lasst uns gerne dort oder hier Kommentare (gern auch mit Themenanfragen)- wir freuen uns immer riesig, von euch zu hören! Bis dahin: Gutes Durchhalten euch allen!

Frauen in der Wissenschaft

Photo by ergonofis on Unsplash

Wir sind zurück aus der Sommerpause – einen Tag später als angekündigt!

Das hat zum einen damit zu tun, dass bei allen Mitgliedern des Cafécumlaude aktuell einiges los ist – Abgabe, Endphase, Job, Familie.

Zum anderen lief aber auch gestern abend erst ein Beitrag zum Thema “Frauen in der Wissnschaft” in der Sendung “Aus Kultur- ud Sozialwissenschaften” im Deutschlandfunk, in dem wir zu Wort kommen!

Das Thema Frauen in der Wissenschaft ist meist untrennbar verbunden mit Fragen nach Familie, Vereinbarkeit, Schwangerschaft und Mutterschaft. Der Beitrag beleuchtet dieses Themen, die auch hier im Cafécumlaude immer wieder eine Rolle spielen. Hört rein und teilt auch gern eure Erfahrungen!

https://www.deutschlandfunk.de/aus-kultur-und-sozialwissenschaften.1147.de.html

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Ab in die Sommerpause!

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In den letzten Wochen ist es hier ruhig geworden – das liegt daran, dass die bisher noch nicht promovierten Teile des Cafe cum Laude Teams gerade mit Sieben-Meilen-Stiefeln in Richtung Abgabe sprinten!

Genau wie beim Marathon ziehen sich die letzten Meter der Diss ganz besonders fies in die Länge – und danach muss man sich erstmal regenieren.

Über dieses Thema werden wir natürlich demnächst berichten, freuen uns auf dem Austausch hoffen auf viele spannende Gastbeiträge (hast du Lust, auch etwas zu schreiben? Melde dich!) Erstmal verabschieden wir uns aber in die wohlverdiente Sommerpause!

Dass Urlaub auch während der Promotion wahnsinnig wichtig ist, haben wir hier bereits beschrieben und Tipps zum abschalten findest du hier und hier!

Wir wünschen euch einen schönen Sommer und sind am 26. August wieder für euch da!

Euer Team von Cafe cum Laude

Am Weg zur Veröffentlichung deiner Doktorarbeit: Welche entscheidenden Fragen du dir dabei stellen solltest

Photo by Tamas Pap on Unsplash


Ob deine Diss gerade fertig geworden ist oder du noch mittendrin steckst – früher oder später müssen sich alle von uns mit dem Thema Publikation auseinandersetzen. Und das kann ein ebenso motivierendes Thema (endlich das eigene Buch in der Hand halten!) wie einschüchterndes Projekt sein (wie, dafür muss ich zahlen?). Wir freuen uns sehr, dass Claudia Macho in diesem Beitrag ein wenig Licht ins Dickicht des Publikationsdschungels bringt!

Dr. Claudia Macho

Gastautorin Dr. Claudia Macho war mehrere Jahre lang als Programmplanerin für Fachbuchverlage in Österreich und Deutschland tätig. Heute unterstützt sie als Schreibcoachin Promovierende beim erfolgreichen Konzipieren, Verfassen und Publizieren von wissenschaftlichen Textprojekten und leitet Workshops und Seminare für NachwuchsforscherInnen zum Thema „Wissenschaftliches Schreiben mit Klarheit, Strategie und Schwung“. (Mehr findest du unter www.claudiamacho.at)

Mehrere Jahre hast du in dein Projekt „Promotion“ investiert und endlich liegt dein abgeschlossenes Manuskript auf dem Tisch. Gratulation an dieser Stelle schon einmal – ich bin mir sicher, der Weg dorthin war nicht immer einfach!

Jetzt steht aber noch eine große Aufgabe an: die Veröffentlichung. Und dieser finale Schritt muss nicht so kompliziert sein, wie du vielleicht denkst! In diesem Artikel zeige ich dir nämlich die wichtigsten Fragen, die du beim Publizieren deiner Doktorarbeit berücksichtigen solltest.

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Der erste Job nach der Doktorarbeit II

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Besonders zum Ende meiner Promotion hin habe ich viel darüber nachgedacht, was ich danach machen möchte. Es fiel mir wahnsinnig schwer zu verstehen welche Möglichkeiten es gibt und wozu ich Lust haben könnte. Inzwischen arbeite ich seit 10 Monaten in einem Job der mir viel Spaß. Die Aspekte, die ich während meiner Doktorarbeit sehr mochte, gibt es weiterhin: viel Abwechslung, selbstständiges Arbeiten und Arbeiten in Team in einem (für mich) guten Verhältnis und die Möglichkeit viel neues zu Lernen. Ich arbeite bei MathWorks, einem amerikanischen Softwareunternehmen, und unterstütze Lehrende und Forschende an Universitäten darin unsere Software gewinnbringend einzusetzen.

Es gibt auf Café cum laude schon einen Artikel zum ersten Job nach der Doktorarbeit von Ulrike, den ihr auch unbedingt lesen solltet. Falls ihr Inspiration zu typischen Jobs für Naturwissenschaftler*inne sucht, lest doch Jobsuche nach der Promotion für Naturwissenschaftler*innen.

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Korrekturlesen der Doktorarbeit – So findest du (fast) jeden Fehler

Photo by Clément Falize on Unsplash

Keine Arbeit wird wohl so oft vor der Abgabe noch einmal Korrektur gelesen wie eine Promotionsschrift – schließlich soll am Ende alls möglichst perfekt sein und die wissenschaftlichen Erkenntnisse sollen nicht durch Tippfehler oder falsch gesetzte Kommata geschmälert werden. Das Problem ist: man selbst sieht die Fehler irgendwann nicht mehr. Die eigenen Sätze hat man selbst so oft gelesen, sie umgestellt und daran gefeilt, dass man regelrecht betriebsblind wird. Die Lösung: jemand anderes muss die Arbeit ebenfalls Korrektur lesen!

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Gut genug ist gut genug! Perfektionismus und Pragmatismus in der Doktorarbeit

Photo by Ksenia Makagonova on Unsplash

Wer kennt es nicht: den ganzen Tag vor dem Laptop gehangen, fleißig gelesen, getippt und an Texten gefeilt, der Feierabend sollte eigentlich schon lang begonnen haben, aber du sitzt unzufrieden und frustriert am Schreibtisch. Hättest du nicht heute viel mehr schaffen sollen? Wieso fiel es dir so schwer, dieses Paper zu verstehen? Müsstest du nicht eigentlich diese eigene Theorie recherchieren, die darin erwähnt wurde? Und vom Kapitel, das du heute geschrieben hast ganz zu schweigen; deine Betreuung wird es bestimmt komplett verreißen.

Kommt dir bekannt vor? Das Problem könnte Perfektionismus heißen: der Drang, niemals Fehler machen zu wollen, bloß nichts zu vergessen, keine Frage unbeantwortet zu lassen. Die meisten Promovierenden kenne diese Gefühle zumindest ein bisschen: Um sich jahrelang an einem Thema festzubeißen und dieses im Detail zu recherchieren und zu verstehen, braucht es eine Prise Perfektionismus. Zuviel davon kann jedoch schaden und Perfektionismus in vielen Fällen der Grund, warum Dissertationen sich ewig hinziehen oder letztendlich gar nicht fertig werden. Es klingt paradox, aber der Drang, alles zu 1000% richtig zu machen führt dann dazu, dass die Doktorarbeit nie eingereicht wird.

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Wie lange dauert eigentlich eine Promotion?

Ich bin vor kurzem über folgende interessante Untersuchung der DFG zum Thema der Dauer von Promotionsvorhaben gestolpert – und habe dadurch endlich ein bisschen mehr Frieden mit mir und meiner Promotionsdauer schließen können. Denn im Vergleich gesehen liege ich derzeit nur knapp drei Jahre über der durchschnittlichen Zeit 😉.

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Was macht die Doktorarbeit mit meiner Beziehung?

Photo by Annie Spratt on Unsplash

Vor einigen Monaten haben wir auf unserem Instagram-Account gefragt, welche Fragen euch umtreiben und zu welchen Themen ihr euch Artikel wünscht. Ein Thema war dabei der Dauerbrenner “Doktorarbeit und Partnerschaft”!

Landläufig wird oft behauptet, eine Dissertation nimmt so viel Raum im Leben ein, dass für eine Beziehung kein Platz mehr bleibt: ab jetzt heißt es Tage im Labor statt Picknicks im Park, ein runtergewürgtes Brötchen vor dem Laptop statt gemütliches Frühstück im Bett, und am Valentinstag ein Vortrag in der Mehrzweckhalle der Uni Bielefeld statt ein romantisches Date. Kein Wunder, dass viele Menschen um ihre Partnerschaft sorgen, wenn sie mit der Promotion beginnen!

An dieser Stellung wollen wir aber direkt Entwarnung geben – mit der Einreichung de Exposés besiegelt man nicht direkt das Ende der Beziehung! Natürlich bringt eine Promotion so einige Fallstricke mit sich, die die Partnerschaft belasten können: Zeitdruck, Stress, Selbstzweifel und ein nie schrumpfender Berg an Arbeit, der einen vorwurfsvoll während der Date Night vom Schreibtisch aus anstarrt. Gleichzeitig kann der Partner oder die Partnerin in dieser herausfordernenden Zeit natürlich auch eine große Stütze sein!

Um euch einen Einblick zu geben, was die Diss mit der Beziehnug machen kann, teilen wir heute unsere Erfahrungen mit euch – vielleicht findet ihr euch in manchen Schilderungen wieder und könnt ein paar Tipps oder Erkenntnisse für eure Partnerschaft mitnehmen!

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