[Nervennahrung:] Richtig, richtig gute Chocolate Chip Cookies

Photo by Food Photographer | Jennifer Pallian on Unsplash (eigene, weniger schöne Fotos unten!)

Fröhlichen Feiertag von uns!

Wir präsentieren euch ja einiges an gesunden, zuckerfreien Rezepten in unseren Nervennahrung-Posts. Das liegt nicht daran, dass wir keinen Zucker mögen, sondern eher daran, dass wir zu den Leuten gehören, deren Höhepunkt des Tages die Schokolade am Nachmittag ist. (Traurig, I know. Aber wenn man Tony’s Chocolonely in der Schublade liegen hat, geht es nicht anders.) Und deshalb bemühen wir uns, unseren Süßigkeitenkonsum, sagen wir, nachhaltig zu gestalten.

Aber es gibt so Tage, da tut es ein Frühstückskeks einfach nicht. Da hilft nur echter, böser, weißer Industriezucker. Viel davon. Da sich solche Tage in letzter Zeit bei mir gehäuft haben (ich gebe dem Wetter die Schuld), musste ich neulich mal wieder Chocolate Chip Cookies backen. Richtig süße, richtig schokoladige.

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Nervennahrung: Klassische Bagels

In dem Film „Julie & Julia“ kommt die Protagonistin Julie eines Abends nach Hause, nachdem sie einen furchtbaren Tag erlebt hat, an dem nichts so lief, wie sie wollte. Auf dem Heimweg kommt sie an einer Chocolaterie vorbei und… die Inspiration ist da: Chocolate Cream Pie. Julie erklärt ihrem Mann ihre Liebe zum Kochen mit folgenden Worten:

You know what I love about cooking? … I love that after a day when nothing is sure—and when I say ‘nothing’ I mean nothing!—you can come home and absolutely know that if you add eggs yolks to chocolate and sugar and milk, it will get thick. It’s such a comfort.

Julie in Julie&Julia

Ich finde, Julie fasst perfekt zusammen, warum mir das Kochen und Backen in der Diss-Phase so besonders viel Spaß gemacht hat. Während mein Alltag ein riesiges Drei-bis-Vier-Jahres-Projekt war, heruntergebrochen auf To-Do-Listen für Monate, heruntergebrochen auf To-Do-Listen für Tage, ist ein Brot, ein Kuchen, eine Tarte, eine Suppe so wunderbar überschaubar. Ein Projekt, das nicht einmal einen ganzen Abend füllt, und an dem ich am Ende des Abends ein Resultat präsentieren kann: Fertig! Und wenn ich die Hefe nicht überhitze oder das Brot im Ofen vergesse, kann auch nicht viel schief gehen. Ich habe Kontrolleüber die Faktoren, die das Gelingen meines Projekts ausmachen. Dann stellt sich dieses zufriedenstelle Gefühl von Erfolg ein: Ich habe es geschafft. Ich kann etwas vorweisen.

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Nervennahrung: Brownies mit Süßigkeiten-Topping

Der Februar ist definitiv ein Monat für süße, schokoladige Nervennahrung. Es ist immer noch kalt und dunkel, die Neujahrvorsätze hat man schon wieder über Bord geworfen und Karneval ist auch um die Ecke (soll ja Leute geben, die das freut…).

Diese Brownie-Rezept habe ich von Smitten Kitchen , einem der besten Foodblogs überhaupt. Diese Brownies sind Kakaobrownies, das heißt sie enthalten keine geschmolzene Schokolade, sondern nur Kakaopulver. Dadurch werden sie etwas kuchiger was ich ganz gerne mag.

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Heiße Schokolade mit Zimt und Kardamom

Heute ist Nikolaus! Da muss es natürlich etwas Süßes geben. Dieser Nervennahrung-Post ist allerdings weniger ein Rezept als eine Inspiration: Macht euch doch mal wieder eine heiße Schokolade mit Schlagsahne. Mit echter Schokolade und Schokoraspeln oben drauf. Dazu am besten noch ein paar Kekse.

Glaubt mir, auch der schlimmste Labortag sieht damit gleich besser aus.

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Nervennahrung: Frühstückskekse

Fröhlichen Feiertag! (Darf man das an Allerheiligen sagen? Ich bin evangelisch…)

Hoffentlich nutzt ihr die Zeit zum Entspannen, der Computer bleibt zu und die Bücher im Regal! Für alle, die Lust haben, den grauen Novembertag mit Backen zu verbringen, gibt es heute mal wieder ein Nervennahrung-Rezept. Wie immer gehaltvoll, gesund und super zum Einfrieren und Mitnehmen! Seit ich das Rezept vor einigen Wochen entdeckt habe, habe ich es schon mindestens vier Mal gemacht. Die Kekse kann man gut zum Frühstück unterwegs (wenn es mal schnell gehen muss) oder als Nachmittagsration, wenn das Abendessen noch so weit weg ist, zwischenschieben.

Und sie sind ziemlich gesund! Kein Zucker? Check! Eisen für müde Gehirne? Check! Eiweiß und Ballaststoffe? Check! Und das, ohne mit dem Blutzuckerspiegel zu spielen.

Die Kekse sind übrigens auch für Veganer geeignet, da sie ohne Eier und Butter auskommen.

Das Rezept kommt ursprünglich vom Blog  101 Cookbooks, ich habe es leicht abgewandelt.

Frühstückskekse/Healthy Cookies

 Zeit: Ca. 15 Minuten

Ergibt 12 Kekse

  • 4 kleine, sehr reife Bananen oder 3 große Bananen
  • 60 ml Olivenöl oder leicht erwärmtes Kokosöl (Olivenöl ist billiger und geht genauso gut)
  • 180 g kernige Haferflocken
  • 60 g geriebene Mandeln
  • 40 g Kokosflocken
  • ½ Teelöffel Zimt
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 180 g Zartbitterschokolade, klein gehobelt
  • optional: 50 g Goji-Beeren oder Rosinen
  1. Ofen auf 180 Grad vorheizen, Backblech mit Papier auslegen.
  2. Die Bananen mit einer Gabel in einer mittelgroßen Schüssel zermatschen.
  3. Alle anderen Zutaten hinzufügen und alles gut vermengen.
  4. Je nach Geschmack kleine oder mittelgroße Kekskugeln formen und platt drücken.

So einfach und so lecker! Guten Appetit!

Nervennahrung: Zimtschnecken mit Datteln und Mandeln

Wie vielleicht schon einmal in dem ein oder anderen Post angeklungen ist, bin ich ein großer Fan von effizientem Arbeiten. Das gilt für mich auch beim Kochen und Backen! Für die Zeit, die ich darein investiere, mein Essen zuzubereiten, möchte ich entlohnt werden – in puncto Geschmack natürlich, aber das Essen soll auch vorhalten! Ich habe keine Lust, mich eine Stunde in die Küche zu stellen, eine halbe Stunde zu essen und eine Stunde später wieder Hunger zu haben. Wenn ich kleine Zwischenmahlzeiten zum Einfrieren backe, gilt das gleiche: Die Snacks sollen mir mindestens zwei Stunden erkaufen, um die Zeit bis zum Abendessen zu überbrücken (ich gehöre nicht zu den Leuten, die ihren Hunger ignorieren und einfach weiter arbeiten können… )

Das nur als Erklärung, warum es von mir kein normales Rezept für Zimtschnecken gibt. Die mache ich auch gerne (ein super leckeres und original schwedisches Rezept findet ihr hier). Aber für die oben beschriebenen Zwecke greife ich auf Zutaten zurück, die meinen Magen füllen, meinem Gehirn gut tun und die meinen Blutzuckerspiegel nicht ins Unermessliche steigen und wenig später meine Konzentration demzufolge ins Bodenlose sinken lassen: Vollkornmehl, Datteln und Mandeln.
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Nervennahrung: Banana Bread

Dieses Bananenbrot stammt vom Blog Half Baked Harvest und ist super einfach und lecker. Durch die Bananen kommt es ohne zusätzlichen Zucker aus und wenn man die Schokoladenstückchen weglässt ist es immer noch total gut und dann auch ein perfektes Frühstück. Wobei, das ist es auch mit der Schokolade.

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Nervennahrung: Rhabarbermuffins

Nach langer Zeit gibt es heute von uns mal wieder Nahrung für eure müden Nerven!

Passend zur Jahreszeit stehen heute Rhabarbermuffins auf dem Programm. Sie lassen sich wunderbar einfrieren – mein Auswahlkriterium Nummer 1 für portable Snacks fürs Büro/die Bibliothek.

Diese Rhabarbermuffins fallen wieder in die Kategorie „semi-gesund“.

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Nervennahrung: Apfel-Möhre-Nuss-Muffins

Heute gibt es wieder Nervennahrung für euch! Diese leckeren, wunderbar weich-würzigen Muffins sind voller guter Zutaten für euer müdes Gehirn: Apfel, Möhre, Walnüsse, Joghurt, Vollkornmehl… Dass Nüsse gut fürs Gehirn sind, haben wir ja schon festgestellt. Walnüsse versorgen uns mit B-Vitaminen für die Konzentration und gegen Müdigkeit und der hohe Anteil an Lecithin beschleunigt die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns. Außerdem sollen Walnüsse angeblich helfen, Stress zu reduzieren – einen Versuch ist es allemal wert! Die Muffins enthalten nicht viel raffinierten Zucker, da der größte Zuckeranteil aus dem Apfel und dem Apfelmus kommt. Also kein (allzu) schlechtes Gewissen nötig!

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