Nervennahrung: Klassische Bagels

In dem Film „Julie & Julia“ kommt die Protagonistin Julie eines Abends nach Hause, nachdem sie einen furchtbaren Tag erlebt hat, an dem nichts so lief, wie sie wollte. Auf dem Heimweg kommt sie an einer Chocolaterie vorbei und… die Inspiration ist da: Chocolate Cream Pie. Julie erklärt ihrem Mann ihre Liebe zum Kochen mit folgenden Worten:

You know what I love about cooking? … I love that after a day when nothing is sure—and when I say ‘nothing’ I mean nothing!—you can come home and absolutely know that if you add eggs yolks to chocolate and sugar and milk, it will get thick. It’s such a comfort.

Julie in Julie&Julia

Ich finde, Julie fasst perfekt zusammen, warum mir das Kochen und Backen in der Diss-Phase so besonders viel Spaß gemacht hat. Während mein Alltag ein riesiges Drei-bis-Vier-Jahres-Projekt war, heruntergebrochen auf To-Do-Listen für Monate, heruntergebrochen auf To-Do-Listen für Tage, ist ein Brot, ein Kuchen, eine Tarte, eine Suppe so wunderbar überschaubar. Ein Projekt, das nicht einmal einen ganzen Abend füllt, und an dem ich am Ende des Abends ein Resultat präsentieren kann: Fertig! Und wenn ich die Hefe nicht überhitze oder das Brot im Ofen vergesse, kann auch nicht viel schief gehen. Ich habe Kontrolleüber die Faktoren, die das Gelingen meines Projekts ausmachen. Dann stellt sich dieses zufriedenstelle Gefühl von Erfolg ein: Ich habe es geschafft. Ich kann etwas vorweisen.

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Nervennahrung: Brownies mit Süßigkeiten-Topping

Der Februar ist definitiv ein Monat für süße, schokoladige Nervennahrung. Es ist immer noch kalt und dunkel, die Neujahrvorsätze hat man schon wieder über Bord geworfen und Karneval ist auch um die Ecke (soll ja Leute geben, die das freut…).

Diese Brownie-Rezept habe ich von Smitten Kitchen , einem der besten Foodblogs überhaupt. Diese Brownies sind Kakaobrownies, das heißt sie enthalten keine geschmolzene Schokolade, sondern nur Kakaopulver. Dadurch werden sie etwas kuchiger was ich ganz gerne mag.

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Heiße Schokolade mit Zimt und Kardamom

Heute ist Nikolaus! Da muss es natürlich etwas Süßes geben. Dieser Nervennahrung-Post ist allerdings weniger ein Rezept als eine Inspiration: Macht euch doch mal wieder eine heiße Schokolade mit Schlagsahne. Mit echter Schokolade und Schokoraspeln oben drauf. Dazu am besten noch ein paar Kekse.

Glaubt mir, auch der schlimmste Labortag sieht damit gleich besser aus.

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Nervennahrung: Frühstückskekse

Fröhlichen Feiertag! (Darf man das an Allerheiligen sagen? Ich bin evangelisch…)

Hoffentlich nutzt ihr die Zeit zum Entspannen, der Computer bleibt zu und die Bücher im Regal! Für alle, die Lust haben, den grauen Novembertag mit Backen zu verbringen, gibt es heute mal wieder ein Nervennahrung-Rezept. Wie immer gehaltvoll, gesund und super zum Einfrieren und Mitnehmen! Seit ich das Rezept vor einigen Wochen entdeckt habe, habe ich es schon mindestens vier Mal gemacht. Die Kekse kann man gut zum Frühstück unterwegs (wenn es mal schnell gehen muss) oder als Nachmittagsration, wenn das Abendessen noch so weit weg ist, zwischenschieben.

Und sie sind ziemlich gesund! Kein Zucker? Check! Eisen für müde Gehirne? Check! Eiweiß und Ballaststoffe? Check! Und das, ohne mit dem Blutzuckerspiegel zu spielen.

Die Kekse sind übrigens auch für Veganer geeignet, da sie ohne Eier und Butter auskommen.

Das Rezept kommt ursprünglich vom Blog  101 Cookbooks, ich habe es leicht abgewandelt.

Frühstückskekse/Healthy Cookies

 Zeit: Ca. 15 Minuten

Ergibt 12 Kekse

  • 4 kleine, sehr reife Bananen oder 3 große Bananen
  • 60 ml Olivenöl oder leicht erwärmtes Kokosöl (Olivenöl ist billiger und geht genauso gut)
  • 180 g kernige Haferflocken
  • 60 g geriebene Mandeln
  • 40 g Kokosflocken
  • ½ Teelöffel Zimt
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 180 g Zartbitterschokolade, klein gehobelt
  • optional: 50 g Goji-Beeren oder Rosinen
  1. Ofen auf 180 Grad vorheizen, Backblech mit Papier auslegen.
  2. Die Bananen mit einer Gabel in einer mittelgroßen Schüssel zermatschen.
  3. Alle anderen Zutaten hinzufügen und alles gut vermengen.
  4. Je nach Geschmack kleine oder mittelgroße Kekskugeln formen und platt drücken.

So einfach und so lecker! Guten Appetit!