Frauen in der Wissenschaft

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Wir sind zurück aus der Sommerpause – einen Tag später als angekündigt!

Das hat zum einen damit zu tun, dass bei allen Mitgliedern des Cafécumlaude aktuell einiges los ist – Abgabe, Endphase, Job, Familie.

Zum anderen lief aber auch gestern abend erst ein Beitrag zum Thema “Frauen in der Wissnschaft” in der Sendung “Aus Kultur- ud Sozialwissenschaften” im Deutschlandfunk, in dem wir zu Wort kommen!

Das Thema Frauen in der Wissenschaft ist meist untrennbar verbunden mit Fragen nach Familie, Vereinbarkeit, Schwangerschaft und Mutterschaft. Der Beitrag beleuchtet dieses Themen, die auch hier im Cafécumlaude immer wieder eine Rolle spielen. Hört rein und teilt auch gern eure Erfahrungen!

https://www.deutschlandfunk.de/aus-kultur-und-sozialwissenschaften.1147.de.html

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Dieses Genderthema finde ich ziemlich nervig.

Wenn Politiker von „Bürgerinnen und Bürgern“ sprechen, halte ich das für Wort- und Zeitverschwendung. Wenn Bürgerinnen und Bürger ihre Sätze mit „ich als Mann“ oder mit „ich als Frau“ anfangen habe ich selten Lust, den Rest des Satzes anzuhören. Bei „Du als Frau“ oder „Du als Mann“ werde ich passiv aggressiv. Wenn der Satz mit „müsstest“ weitergeht, kündige ich die Freundschaft auf.

All das änderte sich schlagartig, als ich, anno 2015, begann zu promovieren. Plötzlich redete alles über gender. Ständig. Und das obwohl zumindest mein Promotionsjahrgang vollkommen gender-ausgeglichen war. Schon in meinem ersten Promotionssemester wurde mir zugeteilt, dass es Mentoringprogramme gäbe, nur für Frauen, ganz toll, und, noch toller, eine Konferenz in den USA, wo ich nur Frauen meine Forschung vorstellen könnte. Als pflichtbewusste Preußin habe ich auch sofort eine halbherzige Bewerbung mit einem mittelmäßigen Abstract eingereicht. (Wundersamerweise bekam ich eine Absage.)

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