Welche 3 Fehler oder Umwege Du am Ende vielleicht vermeiden kannst

Das Ende der Arbeit an Deiner Promotion ist in Sicht? Du musst vielleicht „nur“ noch die letzten Seiten überarbeiten/Korrektur lesen (lassen)/Anhang und Formalia erledigen? Dann bereits an dieser Stelle herzlichen Glückwunsch – Du bist wirklich weit gekommen und die Abgabe Deiner Dissertationsschrift steht kurz bevor. Das ist richtig toll und Du kannst und solltest stolz auf Dich sein. Aber nun kommen die letzten Feinheiten und manchmal stecken genau in den Feinheiten auch ein paar richtig fiese Gemeinheiten. Daher möchte ich heute drei Fehler oder zumindest Umwege mit Dir teilen, die ich gegangen bin – und die Du dadurch vielleicht vermeiden kannst.

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Am Weg zur Veröffentlichung deiner Doktorarbeit: Welche entscheidenden Fragen du dir dabei stellen solltest

Photo by Tamas Pap on Unsplash


Ob deine Diss gerade fertig geworden ist oder du noch mittendrin steckst – früher oder später müssen sich alle von uns mit dem Thema Publikation auseinandersetzen. Und das kann ein ebenso motivierendes Thema (endlich das eigene Buch in der Hand halten!) wie einschüchterndes Projekt sein (wie, dafür muss ich zahlen?). Wir freuen uns sehr, dass Claudia Macho in diesem Beitrag ein wenig Licht ins Dickicht des Publikationsdschungels bringt!

Dr. Claudia Macho

Gastautorin Dr. Claudia Macho war mehrere Jahre lang als Programmplanerin für Fachbuchverlage in Österreich und Deutschland tätig. Heute unterstützt sie als Schreibcoachin Promovierende beim erfolgreichen Konzipieren, Verfassen und Publizieren von wissenschaftlichen Textprojekten und leitet Workshops und Seminare für NachwuchsforscherInnen zum Thema „Wissenschaftliches Schreiben mit Klarheit, Strategie und Schwung“. (Mehr findest du unter www.claudiamacho.at)

Mehrere Jahre hast du in dein Projekt „Promotion“ investiert und endlich liegt dein abgeschlossenes Manuskript auf dem Tisch. Gratulation an dieser Stelle schon einmal – ich bin mir sicher, der Weg dorthin war nicht immer einfach!

Jetzt steht aber noch eine große Aufgabe an: die Veröffentlichung. Und dieser finale Schritt muss nicht so kompliziert sein, wie du vielleicht denkst! In diesem Artikel zeige ich dir nämlich die wichtigsten Fragen, die du beim Publizieren deiner Doktorarbeit berücksichtigen solltest.

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Der erste Job nach der Doktorarbeit II

Photo by Alex Kotliarskyi on Unsplash

Besonders zum Ende meiner Promotion hin habe ich viel darüber nachgedacht, was ich danach machen möchte. Es fiel mir wahnsinnig schwer zu verstehen welche Möglichkeiten es gibt und wozu ich Lust haben könnte. Inzwischen arbeite ich seit 10 Monaten in einem Job der mir viel Spaß. Die Aspekte, die ich während meiner Doktorarbeit sehr mochte, gibt es weiterhin: viel Abwechslung, selbstständiges Arbeiten und Arbeiten in Team in einem (für mich) guten Verhältnis und die Möglichkeit viel neues zu Lernen. Ich arbeite bei MathWorks, einem amerikanischen Softwareunternehmen, und unterstütze Lehrende und Forschende an Universitäten darin unsere Software gewinnbringend einzusetzen.

Es gibt auf Café cum laude schon einen Artikel zum ersten Job nach der Doktorarbeit von Ulrike, den ihr auch unbedingt lesen solltet. Falls ihr Inspiration zu typischen Jobs für Naturwissenschaftler*inne sucht, lest doch Jobsuche nach der Promotion für Naturwissenschaftler*innen.

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Korrekturlesen der Doktorarbeit – So findest du (fast) jeden Fehler

Photo by Clément Falize on Unsplash

Keine Arbeit wird wohl so oft vor der Abgabe noch einmal Korrektur gelesen wie eine Promotionsschrift – schließlich soll am Ende alls möglichst perfekt sein und die wissenschaftlichen Erkenntnisse sollen nicht durch Tippfehler oder falsch gesetzte Kommata geschmälert werden. Das Problem ist: man selbst sieht die Fehler irgendwann nicht mehr. Die eigenen Sätze hat man selbst so oft gelesen, sie umgestellt und daran gefeilt, dass man regelrecht betriebsblind wird. Die Lösung: jemand anderes muss die Arbeit ebenfalls Korrektur lesen!

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Meine Home Office Routine

Das sieht ergonomisch nicht so günstig aus.

April 2021, wir befinden uns im zweiten Corona-Jahr. Ich bin in einer denkbar privilegierten Position: ich habe eine schöne Wohnung mit Terrasse, ich lebe sehr gerne mit meinem Mann zusammen, ich habe einen sicheren Job, der mir großen Spaß macht und ich kann meiner Arbeit ohne Schwierigkeiten im Home Office nachkommen. Natürlich weiß ich wie gut es mir damit geht aber trotzdem fällt mir die Dankbarkeit immer häufiger schwer. Der Teil-Lockdown und die Kontaktbeschränkungen zermürben einen, ich möchte mit Freundinnen (Plural!) in eine Bar gehen, in den Urlaub fahren, wenigstens in diesem Jahr unsere Hochzeit groß feiern können und ohne Sorge meine Eltern besuchen können.

Ich lebe in diesem fremdbestimmten Alltag in dem sich stündlich ändert was erlaubt und was vernünftig und was verantwortungsbewusst ist. Und alles was mir einfällt ist noch einen Artikel übers Home Office zuschreiben. Ich hoffe es ist vielleicht für die eine oder den anderen doch eine Hilfe. Immerhin verbringen wir mit 40 Stunden 24 % unserer Wochenzeit im Home Office, spazieren gehe ich höchstens 5 % meiner Woche (8 Stunden).

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Zitieren in der Doktorarbeit: Plagiate, Urheberrechtsverletzung und das gefürchtete Bildzitat

Dieses Bild dient nur der Illustration aber keine Sorge, ich habe die Lizenz überprüft. Es ist frei verwendbar 🙂

Der Plagiatsvorwurf ist wohl der größte Alptraum aller Wissenschaftler*innen. Und das zu Recht. Die wissenschaftliche Arbeit einer anderen Person als die eigene auszugeben ist nicht in Ordnung. Soweit klingt es einfach: wenn ich Ideen/ Erkenntnisse/ Daten Anderer nutze, muss ich das zitieren. Aber wenn man in einem Fach promoviert, in dem man bisher noch nicht so viel Erfahrung mit dem wissenschaftlichen Schreiben sammeln konnte, stellt man sich spätestens bei der Dissertation eine Menge Fragen. Was muss ich alles zitieren und wie soll ich zitieren? Was für Bilder darf ich in meiner Doktorarbeit benutzen? Muss man Software eigentlich zitieren?

Dann liest man alle paar Jahre noch von einem Politiker, dem der Doktortitel entzogen wurde, weil er nicht richtig zitiert hat. Hier erst mal die gute Nachricht: Niemandem wird der Doktortitel entzogen weil etwas nicht richtig zitiert ist oder ein paar Zitate fehlen. In solchen Arbeiten wurde entweder bewusst betrogen oder richtig schlampig gearbeitet. Versteht mich nicht falsch; es ist wichtig gründlich und ordentlich zu zitieren, aber es gibt keinen Grund in Panik zu geraten.

In diesem Artikel versuche ich ein paar Fragen, die ich selbst hatte oder die andere mir schon gestellt haben, zu beantworten. Die Regeln des Zitierens gelten natürlich für alle Fächer aber wie man Software oder Abbildungen zitiert sind eher Fragen, die sich in experimentellen und empirischen Doktorarbeiten stellen.

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“The Home Edit” für deine Doktorarbeit – Jetzt wird aufgeräumt!

Photo by Paul Hanaoka on Unsplash

Nachdem in den Weihnachtsferien 2018/2019 alle besessen vom Marie Kondo Hype waren, hat jetzt die Aufräumserie „The Home Edit“ auf Netflix einen neuen Organisier-Wahn ausgelöst. Das Konzept ist denkbar einfach: Cleo und Joanna besuchen Stars und normale Familien und räumen ein Zimmer, einen Schrank oder eine Tiefkühltruhe auf.

Kaum hat man eine Sendung gesehen, juckt es in den Fingern, die Chaosschublade in der Küche zu entrümpeln und die Teebeutel in Regenbogenfarben zu sortieren. Einerseits ist die Generalüberholung der Wohnung natürlich eine tolle Prokastinierungsaufgabe für verregnete Sonntage. Andererseits kann man das System, dass Cleo und Joanna vorschlagen, aber auch großartig für die Promotion umgesetzt werden!

(Disclaimer: Dieser Beitrag ist übrigens weder von Netflix noch von The Home Edit gesponsort!)

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Wie fängt man eine Promotion an?

Der Starts in Wintersemester 20/21 ist ein ganz besonderer, weil er von Pandemie und Lockdown geprägt ist. Trotzdem beginnen auch in diesem November viele Promovierende ihre Dissertation und damit die spannende Reise in Richtung Doktortitel!

Wie jedes neue Projekt ist auch der Beginn einer Promotion ziemlich aufregend. Neben einer Prise Abenteuerlust schwingt bei dem Start in einen neuen Lebensabschnitt auch immer ein bisschen Unsicherheiten und Ängste mit. Das ist bei der Promotion nicht anders!

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Jobsuche nach der Promotion für Naturwissenschaftler*innen

Schon einen Job gefunden? Photo by Pawel Janiak on Unsplash

Disclaimer: Ich arbeite inzwischen als Senior Customer Success Engineer bei MathWorks. Dieser Text gibt meine eigene Meinung wieder. Falls ihr euch für einen Job im Gebiet Customer Success interessiert, hier ist mein LinkedIn Profil. Schreibt mir einfach mit Bezug auf diesen Blog und ich erzähle euch gerne mehr.

Nachdem die Dissertation abgegeben, die Disputation bestanden und diese Errungenschaften auch gefeiert wurden, steht der Einstieg in einen neuen oder nicht so neuen Job an.

Im Idealfall sollte man sich schon ein bisschen vor der Abgabe der Diss Gedanken über den zukünftigen Karriereweg machen. Aber dafür hat man zwischen Korrekturlesen, letzten unüberlegten Änderungen des Layouts und Vorbereitung der Disputation dann doch meistens keine Zeit. Als kleine Hilfestellung, habe ich hier einige typische Arbeitsfelder und Einstiegsstellen für promovierte Naturwissenschaftler*innen, Informatiker*innen und Mathematiker*innen aufgelistet. Einige dieser Felder sind aber auch für Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen typisch.

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Wissenschaftliches Schreiben muss gelernt sein

Photo by NeONBRAND on Unsplash

Sind wir mal ehrlich, die Promotionszeit ist ein einziges Auf und Ab. Eine emotionale Achterbahnfahrt – vielleicht für die Eine mit größeren Höhen und Tiefen, für den Anderen wiederum mit nur wenigen Wellenbewegungen. Aber manchmal kann es auch sein, dass man sich fühlt, als sei man nur noch auf Talfahrt und ein Richtungswechsel ist nicht in Sicht. Gerade für diese Situationen ist ja eigentlich eine Promotionsbetreuung da. Der Gedanke liegt nahe, dass der oder die wissenschaftlichen Betreuer*in genau in solchen Momenten unterstützend unter die Arme greifen könnte. Er oder sie könnte neue Ideen vorschlagen, den Knoten im Kopf mit cleveren Fragen lösen helfen oder einen guten Hinweis geben – aber eben meist aus einer dezidiert wissenschaftlichen Perspektive und mit einem spezifischen Blick, der oft auf das Themenfeld der Promotion beschränkt ist. Aber was ist, wenn es gar nicht diese Probleme sind, die einen blockieren? Was ist, wenn es eigentlich um vermeintlich ganz allgemeine Dinge geht? Oder was, wenn ich (noch) gar nicht genau sagen kann, was das Problem eigentlich ist?

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