Wie feiert man eigentlich seine Erfolge?

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Vor ein paar Wochen an einem Donnerstag habe ich meine Dissertation abgegeben. Vier Tage später, am Montagabend, wurde mir plötzlich klar, dass ich meinen besten Freunden noch nicht davon erzählt hatte. Ich hatte am Donnerstag eine Nachricht an meinen Mann und meine Eltern geschickt und das war das. Alle weiteren Personen, denen ich davon erzählt hatte, hatte ich sowieso getroffen und wahrheitsgemäß auf „Was gibt’s bei dir so?“ geantwortet. Ist das nicht schockierend? Ich habe mich dann gefragt, ob es nun meine persönliche Schwäche ist, dass ich Erfolge nicht so leicht genießen kann oder ob das ein typisches Problem ist. Ich hatte zwar keine Zeit für eine repräsentative Umfrage, aber da ich davon ausgehe, dass der eine oder die andere ähnlich tickt, habe ich zumindest diesen Post geschrieben.

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10 Tipps für deine Forschungsreise

Photo by Andrew Neel on Unsplash

Ich habe Anfang 2019 eine dreimonatige Forschungsreise in Bogotá, Kolumbien verbracht und vorher im Internet nach Tipps, Tricks und sogenannten „Lifehacks“ zur Vorbereitung gesucht. Ich bin nicht wirklich fündig geworden – was mich sehr gewundert hat, da ja alle Doktorandenprogramme immer von der Internationalisierung sprechen.

Für alle, die ebenfalls eine Forschungsreise planen, will ich diese „Informationslücke“ schließen und meine Erfahrungen teilen. Forschungsreisen können ganz unterschiedlichen Zwecken dienen: manche sichten Archivmaterial, andere interviewen Experten oder führen eine teilnehmende Beobachtung durch, wieder andere wollen sich an einem Projekt beteiligen oder den Supercomputer nutzen. Dementsprechend müssen die Aufenthalte ganz unterschiedlich vorbereitet werden. Trotzdem habe ich ein paar Tipps und Erfahrungen zusammengetragen, die für die Planung jeder Forschungsreise sinnvoll sein könnten.

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Die Doktorarbeit als 40-Stunden-Woche

Wir haben es ja schon anklingen lassen: Es gibt Neuigkeiten im Café cum laude! Ab sofort ist Franziska Englert mit im Boot der regelmäßigen Autorinnen. Franziska E. promoviert seit April 2018 in Köln im Fach Regionalstudien Lateinamerika über Versöhnungstelenovelas. Ihr Doktorandenalltag pendelt zwischen zwei Extremen: Telenovelas-Schauen und der Versuch, diese Telenovelas mit juristischen Konzepten und dem kolumbianischen Friedensprozess zu verbinden. Abseits von der Diss schlägt ihr Herz für Kochen (und Backen und Fermentieren), Sport, Flohmärkte und Kino. Wir freuen uns sehr, dass Franziska mit im Team ist und freuen uns, bald noch mehr von ihr zu lesen!

Ich finanziere meine Diss über ein Vollzeitstipendium. Das bedeutet, ich habe keinen Nebenjob in der Gastro, und auch keine Verwaltungsaufgaben am Lehrstuhl, keine Lehrveranstaltungen zu planen oder zu halten und keine Klausuren zu korrigieren – ich habe (im Prinzip) den lieben langen Tag Zeit für die Diss.

Was für manche wie ein Traum klingt, kann sich schnell zum Albtraum entwickeln.

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Was dich bei einer experimentellen Doktorarbeit erwartet

Foto: unsplash

In den meisten Naturwissenschaften ist eine experimentelle Arbeit der Standard. Das heißt du musst die Daten auf denen deine Arbeit basieren soll, erst noch generieren. Es gibt vielleicht schon eine Hypothese oder Vorarbeiten oder einen experimentellen Setup aber du wirst noch (eine Menge) Experimente durchführen müssen.

Das Experiment ist der heilige Gral der Wissenschaft. Es kann wunderschöne Theoriegebäude abreißen und völlig neue Richtungen vorgeben. Das klingt großartig. Aber was erwartet dich wirklich in einer experimentellen Doktorarbeit? Mit Tipps für ein vernünftiges Laborbuch 😉

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8 Dinge, die ich über die Wissenschaft gelernt habe

Between the lines – Die ungeschriebenen Regeln der Wissenschaft verstehen lernen
(Foto: Guido Klumpe, Flickr)

Bei einer Weihnachtsfeier saßen wir – Doktoranden, Hilfskräfte und andere Beteiligte im Wissenschaftsbetrieb – beisammen und sprachen darüber, warum es eigentlich so viele Sammelbände in den Geisteswissenschaften gibt. Jedes Jahr werden unzählige neue Sammelbände herausgegeben, die, ganz ehrlich, häufig von minderer Qualität sind und niemanden sonderlich interessieren. Aber es wird fleißig weiter publiziert. Warum?

Und warum tragen eigentlich auf Konferenzen immer nur die selben Namen vor (und wollen am liebsten vorher wissen, wer noch so kommt)? Und stellen Fragen, die allenfalls peripher etwas mit dem Vortrag zu tun haben?

Hier legten wir kurz eine Pause ein.  Unsere junge Kollegin warf ein, dass sie gerade außerordentlich viel lerne. Tatsächlich: Das war nur der Anfang von lauter ungeschriebenen Regeln, die unser Wissenschaftsgebäude zusammen halten. Wir haben mal zusammengetragen, was uns so einfällt an Regeln, die man als Studentin nicht einmal erahnt hat, die aber als Doktorand höchst nützlich zu wissen sind. 

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Das Ende ist absehbar

Ein paar völlig subjektive und wenig zusammenhängende (eher negative) Gedanken zum letzten Jahr der Dissertation. Die Abschlussphasen-Thematik häuft sich gerade auf dem Blog, hier und hier hat Ulrike schon darüber geschrieben, wie man seine Diss gut zu Ende bringt.

Über das erste Jahr der Dissertation gibt es meistens weniger zu sagen (klagen). Im ersten Jahr meiner Doktorarbeit war ich total motiviert und begeistert. Man hätte mich gar nicht bezahlen müssen, ich hätte auch so gerne im Labor gearbeitet. Natürlich ist man mit Vielem überfordert aber man lernt eben auch sehr viel. Vor allem ist man hauptsächlich mit technischen Dingen und konkreten (Arbeits-)Abläufen überfordert, das sind alles Dinge von denen man weiß, dass man sie lernen kann. Falls ihr euch in dieser Phase der Doktorarbeit befindet, hört jetzt auf zu lesen!

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Geld? Welches Geld? – Finanzen für Doktoranden

Falls es euch noch nicht aufgefallen ist, es ist jetzt Trend sich um seine Finanzen zu kümmern. Es gibt hunderte Blogs, Podcasts und Bücher zu Themen wie investieren, finanzielle Freiheit und passivem Einkommen. Falls ihr euch beim Anblick eures Kontos auch immer wieder fragt: Geld? Welches Geld? Ist es vielleicht an der Zeit sich mit dem Thema auseinanderzusetzten.

Zum einen, weil es wichtig ist seine persönlichen Finanzen im Griff zu haben. Zum anderen, weil man in einer kapitalistischen Gesellschaft vielleicht ein kleines bisschen über das, was man mit Kapital so machen kann, wissen sollte.

Meine Empfehlungen sind der Podcast von Madame Moneypenny und das Buch „Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs“ von Gerd Kommer. Madame Moneypenny heißt im echten Leben Natascha Wegelin und ist im Moment überall. Ihr Podcast ist lehrreich und unterhaltsam. Das Buch von Gerd Kommer zielt natürlich darauf ab sein Geld in ETFs anzulegen aber es bietet auch eine super Einführung in Grundbegriffe der Börse und Geldanlage. Man lernt zum Beispiel was diese ETFs* sind, von denen alle reden, was Risiko an der Börse tatsächlich bedeutet und was der Unterschied zwischen anlegen und spekulieren ist. Das Buch ist recht wissenschaftlich geschrieben, man lernt also eine Menge und hört zu den meisten Thesen Pro- und Kontraargumente. Es erfordert dadurch aber auch etwas mehr Konzentration beim Lesen.

Dieser Beitrag soll euch dabei helfen, einfach mal mit dem Thema anzufangen und erst einmal einen Überblick über eure Finanzen zu gewinnen.

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Schaltet die Smartphones aus!

Konzentriert und diszipliniert zu arbeiten ist für viele Doktoranden ein Problem. Das ist ja nichts neues, auch nicht auf diesem Blog. Heute soll es um einen ganz konkreten Aspekt des produktiven Arbeitens gehen: das Smartphone. Das hindert mich nämlich andauernd daran konzentriert zu sein. Ich versuche daher mein Smartphone weniger zu nutzen und das macht wirklich einen Unterschied!

Arbeit, Spaß oder weder noch? Photo by Tim Bennett on Unsplash

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Dress to impress – was ziehe ich zum Vortrag an?

[In eigener Sache:] Café cum laude findet ihr auch bei Facebook und Instagram (@cafecumlaude_blog). Dort werdet ihr auch jeden Donnerstag an den neuen Beitrag erinnert!

[Disclaimer:] Es geht in diesem Beitrag um Klamotten. Mein Ton mag hin- und wieder ins Flapsige abdriften. Das scheint mir hier vertretbar.

Heute soll es darum gehen, was man auf einer Konferenz – insbesondere wenn man selbst vorträgt, so anziehen sollte. Featuring superprofessionelle Modeblogger Fotos, die Ulrike und ich auf meinem Balkon gemacht haben (die findet ihr ganz unten).

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Konferenzen – the travel edition

Das Doktorandenleben ist ja bekanntlich nicht gerade glamourös: dunkle Labore im Keller oder triste Lesesäle, verstaubte akademische Strukturen und immer noch der leidige Studenten-Lifestyle.

Aber es gibt einige Ausnahmen, vor allem Konferenzen. Endlich kann man bei der Familienfeier/ beim Frisör/ in der Kneipe von seinem trendigen Jetsetter Leben erzählen.

Das Konferenzzentrum in San Sebastian.

Je nach Disziplin und Arbeitsgruppe können die Konferenzziele und das Reisebudget natürlich erheblich schwanken aber viele von uns haben doch während ihrer Promotion die Gelegenheit zu tollen Reisen. Dazu gibt es heute ein paar Tipps, die sich mit dem Drumherum befassen.

Zum Inhaltlichen, gibt es hier Ideen wie man einen Vortrag für eine Konferenz vorbereitet oder hier ein paar Tipps zum Small Talk auf Konferenzen.

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