10 Wahrheiten über interdisziplinäre Doktorarbeiten

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Du hast dich entschlossen, eine interdisziplinäre Doktorarbeit zu schreiben? Herzlichen Glückwunsch und willkommen in einem Abenteuer voller Höhen und Tiefen!

Interdisziplinarität ist ein Buzzword, das sich viele Grad Schools, Institute und Forschungseinrichtungen auf die Fahnen schreiben. Dabei ist häufig nicht genau klar, was das eigentlich bedeutet, aber „Interdisziplinarität“ scheint jede Forschung aufzuwerten. Kein Wunder: wer interdisziplinär arbeitet, führt Fragen und Ergebnissen verschiedener Wissenschafts- und Forschungsbereiche zusammen. Deshalb umgibt den Begriff der Interdisziplinarität immer eine Aura des Besonderen, des Komplexen und des besonders Ambitionierten.

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Motivationstief oder Update für’s Gehirn? 5 (+1) Tipps für Schluffi-Tage

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Es gibt einfach Tage, an denen geht nichts. Du bist unkonzentriert, lenkst dich ständig selbst ab. Einen Satz zu schreiben ist eine Qual und jeden Satz, den du liest, hast du danach sofort wieder vergessen. Die Vorstellung, heute etwas an der Diss zu schaffen – undenkbar! Ich nenne diese Tage liefevoll „Schluffi-Tage“. Solche schlechten Tage haben alle Promovierenden von Zeit zu Zeit, und ganz besonders gern, wenn eigentlich eine Deadline drohend heranrückt oder man sich am Vortag vorgenommen hat „Ab jetzt starte ich aber so richtig durch!“

Was ganz besonders fatal ist – manchmal dauert dieser Schluffi-Tag länger als einen Tag. Ganz, ganz selten wird daraus sogar eine ganze Schluffi-Woche. Kein Wunder also, dass die meisten Promovierenden nach Strategien suchen, um aus diesem Motivationsloch wieder rauszukommen. Wir haben 5 +1 Tipp zu dem Thema gesammelt!

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Abbrechen oder Durchhalten? Teil 1

Herzlich Willkommen zurück nach der Sommerpause! Ich hoffe ihr ertragt die Hitzewelle und verbringt eure Zeit im Wasser statt am Schreibtisch soweit möglich.

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Ich wage mal diese These: Jede Doktorandin und jeder Doktorand denkt während der Promotion ans Aufhören. Die Frage ob man eine Promotion durchziehen oder abbrechen sollte wird dementsprechend in Foren und auf Blogs viel diskutiert. Auch mir ist beim Schreiben aufgefallen, dass es eine Menge Argumente, Gefühle und Sorgen gibt, die dabei mitspielen. Daher wird dieser Artikel zwei Teile haben. In Teil 1 geht es um die häufigsten Probleme, die Doktoranden ans Aufhören denken lassen. In Teil 2 wird es um die guten oder schlechten Gründe gehen aus denen Doktoranden sich dann doch entscheiden weiter zu machen.

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Die Liebe zur Forschung in Zeiten von Corona

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Angesichts der aktuellen Lage haben wir und entschieden, unseren Publikationsrythmus zu unterbrechen und ganz ungewohnt an einem Montag einen Blogpost zu schalten! Wie es in Zeiten von Corona mit Cafecumlaude weitergehen wird, lest ihr unten.

Es ist diese eine, quälende Frage, die sich vermutlich alle Promovierenden irgendwann einmal stellen: Ist meine Forschung überhaupt relevant? (Hier haben wir schon mal ein Gedanken zu dem Thema gesammelt). Angesichts der aktuellen Lage in Deutschland und Europa stellt sich diese Frage vielleicht sogar noch dringender. In Zeiten von Quarantäne, Hamsterkäufen und täglich steigenden Zahlen von Infektionen erscheint die eigene Beschäftigung mit einem Nischenthema, das bis vor einigen Wochen das gesamte Leben eingenommen hat, plötzlich profan und unwichtig (Es sei denn, man forscht zu Viruserkrankungen, den juristischen Implikationen unbestimmter Versammlungsverbote oder den Einfluss von Medienberichterstattung auf Hysterien).

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