Konferenzen – the travel edition

Das Doktorandenleben ist ja bekanntlich nicht gerade glamourös: dunkle Labore im Keller oder triste Lesesäle, verstaubte akademische Strukturen und immer noch der leidige Studenten-Lifestyle.

Aber es gibt einige Ausnahmen, vor allem Konferenzen. Endlich kann man bei der Familienfeier/ beim Frisör/ in der Kneipe von seinem trendigen Jetsetter Leben erzählen.

Das Konferenzzentrum in San Sebastian.

Je nach Disziplin und Arbeitsgruppe können die Konferenzziele und das Reisebudget natürlich erheblich schwanken aber viele von uns haben doch während ihrer Promotion die Gelegenheit zu tollen Reisen. Dazu gibt es heute ein paar Tipps, die sich mit dem Drumherum befassen.

Zum Inhaltlichen, gibt es hier Ideen wie man einen Vortrag für eine Konferenz vorbereitet oder hier ein paar Tipps zum Small Talk auf Konferenzen.

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Networking: The strength of weak ties

Nachdem ich in diesem Artikel schon ein paar Tipps für den Small Talk auf Konferenzen aufgeschrieben habe, geht es heute darum, was diese Small-Talk-Kontakte für uns bedeuten.

Sicherlich hast du auch schon das ein oder andere Seminar besucht, in dem die Wichtigkeit von Networking beschworen wurde. Nur, warum ist es denn so wichtig? Warum sollten diese Leute, die ich ein- oder zweimal im Jahr sehe, so einen Einfluss auf mein Leben haben? Warum sollte ich mich mit anstrengendem Small Talk aufhalten? Und ist dieses ganze „Beziehungen schaden nur dem, der sie nicht hat.“-Getue nicht irgendwie eklig?

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Academic Small Talk

In einigen Punkten entspreche ich dem Physikerinnen-Klischee: es stört mich wirklich sehr, wenn Bilder schief hängen und ich hasse Small Talk.

Während man Bilder ziemlich leicht zurecht rücken kann, bleibt der Small Talk eine echte Herausforderung. Drumherum kommt man leider nicht, von der WG-Party über die Familienfeier bis zu den Pausen auf Konferenzen. Irgendwie muss man ja mit den Leuten reden.

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Konferenzbericht: Workshop “How to deal with negative results”

Vor Ostern war ich auf einer Konferenz, dem European Molecular Imaging Meeting, kurz EMIM. Auf der EMIM gibt es zum Beispiel Beiträge zu neuen Techniken für MRT, PET oder Ultraschall und deren Anwendung für verschiedenen Krankheitsmodelle.

Es gab außerdem eine Session mit dem Titel: „Meet the Expert: How to deal with negative results“. Die habe ich besucht und fand die Diskussion sehr spannend, daher fasse ich hier meine Erkenntnisse aus diesem Workshop kurz zusammen. Vielleicht interessiert es euch ja auch.

Es gab zwei Experten: Ein Prof aus den Niederlanden und den Editor in Chief des Journals Molecular Imaging and Biology.

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Deine Arbeit des letzten Jahres in 10 Minuten – der Konferenztalk

In den Naturwissenschaften sind Konferenzen in der Regel in sogenannte Sessions gegliedert. Je nach Größe der Konferenz gibt es nur eine Session zur selben Zeit oder auch zehn parallel. Die Session hat üblicherweise ein Thema und zwei Moderatoren. Die Moderatoren kündigen die Sprecher an und moderieren die Fragen des Publikums im Anschluss. Die Vorträge dauern zwischen 8 und 12 Minuten plus 2-3 Minuten für Fragen und es gibt 5 bis 10 Vorträge pro Session.

Du hast also etwa 10 Minuten, die Relevanz deiner Forschung zu zeigen, die Methodik zu erklären, die Ergebnisse zu präsentieren und sie im Vergleich zu anderen Arbeiten zu diskutieren. Auf Englisch natürlich. (In anderen Disziplinen können Konferenzen ganz anders aussehen – dazu wird es auch noch einen Artikel geben.)

Das ist eine ganz schön schwierige Aufgabe. Hier ein paar Hinweise, die vielleicht helfen.

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