Motivationstief oder Update für’s Gehirn? 5 (+1) Tipps für Schluffi-Tage

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Es gibt einfach Tage, an denen geht nichts. Du bist unkonzentriert, lenkst dich ständig selbst ab. Einen Satz zu schreiben ist eine Qual und jeden Satz, den du liest, hast du danach sofort wieder vergessen. Die Vorstellung, heute etwas an der Diss zu schaffen – undenkbar! Ich nenne diese Tage liefevoll „Schluffi-Tage“. Solche schlechten Tage haben alle Promovierenden von Zeit zu Zeit, und ganz besonders gern, wenn eigentlich eine Deadline drohend heranrückt oder man sich am Vortag vorgenommen hat „Ab jetzt starte ich aber so richtig durch!“

Was ganz besonders fatal ist – manchmal dauert dieser Schluffi-Tag länger als einen Tag. Ganz, ganz selten wird daraus sogar eine ganze Schluffi-Woche. Kein Wunder also, dass die meisten Promovierenden nach Strategien suchen, um aus diesem Motivationsloch wieder rauszukommen. Wir haben 5 +1 Tipp zu dem Thema gesammelt!

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Abbrechen oder Durchhalten? Teil 1

Herzlich Willkommen zurück nach der Sommerpause! Ich hoffe ihr ertragt die Hitzewelle und verbringt eure Zeit im Wasser statt am Schreibtisch soweit möglich.

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Ich wage mal diese These: Jede Doktorandin und jeder Doktorand denkt während der Promotion ans Aufhören. Die Frage ob man eine Promotion durchziehen oder abbrechen sollte wird dementsprechend in Foren und auf Blogs viel diskutiert. Auch mir ist beim Schreiben aufgefallen, dass es eine Menge Argumente, Gefühle und Sorgen gibt, die dabei mitspielen. Daher wird dieser Artikel zwei Teile haben. In Teil 1 geht es um die häufigsten Probleme, die Doktoranden ans Aufhören denken lassen. In Teil 2 wird es um die guten oder schlechten Gründe gehen aus denen Doktoranden sich dann doch entscheiden weiter zu machen.

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Wann sollte man mit dem Schreiben der Diss anfangen?

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Ein Ratschlag, den bestimmt viele Promovierenden in den letzten Wochen gehört haben (Stichwort Corona-Krise), lautet: „Nutz doch die Zeit und fang schon mal mit dem Schreiben an“. Gut gemeint. Der Gedanke, in die Schreibphase der Dissertation einsteigen, löst jedoch bei vielen Promovierenden eine gewisse Panik aus.

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Neujahrsvorsätze mit Level 10 und neue Abenteuer im neuen Jahr!

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Es ist Anfang Januar und jeder scheint von Aufbruchsstimmung, Optimismus und Motivation erfasst worden zu sein: das Fitnessstudio ist rappelvoll, landauf landab werden Keller aufgeräumt und Kleiderschränke ausgemistet. Nach den Weihnachtstagen, die sich häufig nach zu viel Essen, Konsumparty und Faulenzen anfühlen, ist es kein Wunder, dass sich viele im Januar nach Ordnung, Mäßigung und Klarheit sehnen.

“Im nächsten Jahr wird alles besser!” Man nimmt sich vor, früher aufzustehen, mehr Sport zu treiben, mehr Aufsätze zu lesen, weniger Zeit zu vertrödeln, mehr zu schreiben (zum Beispiel auf diesem Blog? Siehe unten!)

Gute Vorsätze sind eine gute Idee, sich gedanklich auf das nächste Jahr einzustimmen und den Schwung und Optimismus des Jahreswechsels für sich nutzen zu können. Angesichts des gesellschaftlichen Zwangs zur Selbstoptimierung sehe ich gute Vorsätze jedoch auch ein wenig kritisch.

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“Non-Page-Victories” oder: Erfolge jenseits der getippten Seite

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Im letzten Beitrag hat Franziska A. darüber gesprochen, wie man seine Erfolge feiern kann (und sollte!). Vielleicht hat die eine oder der andere beim Lesen freudlos gelacht und gesagt: „Würde ich ja tun! Wenn ich denn mal Erfolge hätte! Ich habe noch keine Seite geschrieben!“

Eine Doktorarbeit ist – besonders in den Geisteswissenschaften – auf den ersten Blick vor allem ein großes Textdokument (In den Naturwissenschaften oder bei empirischen Arbeiten ist das etwas anders, siehe hier und hier.) Daher scheint es logisch, die Fortschritte an der Doktorarbeit in geschriebenen Kapiteln oder Seiten zu rechnen. Klingt ja logisch: Je mehr ich geschrieben habe, desto näher bin ich dem Ziel der Abgabe. Leider ist es nicht ganz so einfach.

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